Fokussierung auf Zeichen unserer Zeit,
auf das scheinbar Unwesentliche,
das Unbeachtete,
das Zufällige,
das Amorphe
und Vergängliche.
Die Motive –
seien es natürliche oder künstliche Strukturen, Lichtspiele, Farbspuren,
Spiegelungen, Bilder oder Zeichen –
werden ihrer ursprünglichen Bedeutung enthoben.
Durch Blickpunkt, Ausschnitt oder Lichteffekt entstehen Verfremdungen
und damit unerwartet hintergründige Bildaussagen:
• Sie verdeutlichen Vergänglichkeit von Natur und Technik
• Sie offenbaren eine eigentümliche Ästhetik des Unwesentlichen
• Sie assoziieren Emotionen wie Trauer, Schmerz, Einsamkeit oder Freude
• Sie poetisieren die Realität
• Sie generieren zukunftsorientierte Interpretationen.
Aspekte der rein formal-ästhetischen Bildkomposition bilden das Grundprinzip.
Die analogen Aufnahmen realer Situationen bleiben immer unbearbeitet,
gelegentlich erfolgen Bildüberlagerungen (Dias).
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